Gerade wenn es um Therapie, Gesundheit und persönliche Themen geht, tauchen oft ganz praktische Unsicherheiten auf. In unserem FAQ-Bereich haben wir die häufigsten Fragen für Sie gesammelt – übersichtlich, verständlich und auf den Punkt gebracht.
Ob es um den ersten Termin, den Ablauf der Therapie oder organisatorische Details geht: Hier finden Sie Antworten, die Ihnen Orientierung geben und den Einstieg erleichtern. Und falls doch noch etwas offen bleibt, sind wir natürlich gerne persönlich für Sie da.
Die Dauer einer Therapieeinheit richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem individuellen Behandlungsbedarf. In der Regel dauert eine Einheit 30, 45 oder 60 Minuten.
Welche Dauer für Sie vorgesehen ist, besprechen wir gerne gemeinsam zu Beginn der Therapie.
Das lässt sich nicht pauschal sagen, da jede Therapie individuell verläuft. Die Anzahl der Termine hängt von Ihrer Verordnung, Ihren persönlichen Zielen und dem Verlauf der Behandlung ab.
Wir schauen gemeinsam, was sinnvoll ist, und passen die Therapie Schritt für Schritt an Ihre Bedürfnisse an.
Sollten Sie einen Termin einmal nicht wahrnehmen können, geben Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid – idealerweise mindestens 24 Stunden vorher. So haben wir die Möglichkeit, den Termin neu zu vergeben oder gemeinsam mit Ihrer Therapeutin bzw. Ihrem Therapeuten einen passenden Ersatztermin zu finden.
Bitte beachten Sie, dass bei kurzfristigen Absagen oder nicht wahrgenommenen Terminen gegebenenfalls ein Ausfallhonorar entstehen kann.
Ja, wenn die Kosten von Ihrer Krankenkasse oder Beihilfe übernommen werden sollen, benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.
Eine Behandlung als Selbstzahlerin oder Selbstzahler ist nach individueller Vereinbarung ebenfalls möglich.
Ergotherapie kann von verschiedenen Ärztinnen und Ärzten verordnet werden – zum Beispiel von Hausärzt:innen, Kinderärzt:innen, Neurolog:innen, Orthopäd:innen, Psychiater:innen oder Chirurg:innen.
Welche Verordnung in Ihrem Fall passend ist, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Diagnose und dem jeweiligen Behandlungsziel ab.
Wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, werden die Kosten für Ergotherapie in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Je nach Alter und Versicherung kann eine gesetzliche Zuzahlung anfallen.
Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Kostenübernahme vom jeweiligen Tarif ab. Bitte klären Sie die Erstattung am besten vor Beginn der Therapie direkt mit Ihrer Versicherung.
Ergotherapie kann in jedem Lebensalter sinnvoll sein – vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter. Denn Entwicklung, Selbstständigkeit und Alltagsfähigkeiten können in jeder Lebensphase Unterstützung brauchen.
Gründe dafür können zum Beispiel Entwicklungsverzögerungen, chronische Erkrankungen, altersbedingte Veränderungen oder akute Ereignisse wie Verletzungen oder neurologische Erkrankungen sein. Ziel ist immer, die Handlungsfähigkeit im Alltag bestmöglich zu fördern und zu erhalten.
Ja, Ergotherapie kann auch ohne vorherigen Unfall sinnvoll sein. Sie unterstützt Erwachsene zum Beispiel bei Stress, Erschöpfung, neurologischen Erkrankungen, chronischen Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag.
Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage, was Sie im täglichen Leben belastet oder einschränkt – und wie wir Sie dabei unterstützen können, wieder mehr Sicherheit, Struktur und Selbstständigkeit zu gewinnen.
Ja, die Zusammenarbeit mit Angehörigen ist uns sehr wichtig – besonders bei Kindern, bei Menschen mit Demenz oder wenn es um Unterstützung im häuslichen Umfeld geht.
Wir beraten zum Beispiel zu Hilfsmitteln, möglichen Anpassungen im Wohnraum oder alltagsnahen Übungen wie Hausaufgabentraining. Bei Bedarf stimmen wir uns außerdem interdisziplinär ab – etwa mit Pflegekräften, Ärzt:innen, Lehrkräften, Erzieher:innen und weiteren Bezugspersonen.
Nach der Erstanamnese legen wir gemeinsam fest, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Behandlungsmethoden dafür sinnvoll sind. Dabei greifen wir auf viele unterschiedliche therapeutische Ansätze zurück und erstellen einen Behandlungsplan, der zu Ihrer Situation passt.
In regelmäßigen Abständen überprüfen wir den Verlauf und passen die Therapie bei Bedarf an. Wichtig sind dabei auch eine verlässliche Begleitung durch eine feste Haupttherapeutin oder einen festen Haupttherapeuten sowie Ihre eigene Motivation. Häufig entwickeln wir zusätzlich gemeinsam Übungen für zuhause, damit die Therapie auch im Alltag wirksam weitergeführt werden kann.
Unsere Praxen arbeiten nach gemeinsamen Qualitätsstandards und mit ähnlichen Abläufen. Gleichzeitig haben einzelne Standorte unterschiedliche Schwerpunkte und Spezialisierungen.
Schon bei der Vergabe des Ersttermins achten wir darauf, welche Beschwerden oder Ziele vorliegen und welche Therapeutin bzw. welcher Therapeut dafür besonders passend qualifiziert ist. So können wir Ihnen die Behandlung anbieten, die bestmöglich zu Ihrer Situation passt.
Dieses Training stärkt die Fähigkeit, sich zu fokussieren und Aufgaben strukturiert zu bearbeiten. Durch gezielte Übungen werden Aufmerksamkeit, Ausdauer und Selbstorganisation verbessert – für mehr Sicherheit im Lernen und im Alltag.
Gezielte Förderung unterstützt Kinder und Jugendliche bei Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwierigkeiten. Mit strukturierten Übungen und individuellen Strategien werden Grundlagen gestärkt und Lernprozesse erleichtert.
Diese Therapie stärkt Muskulatur, Koordination und Bewegungsabläufe. Sie kommt bei orthopädischen Beschwerden, nach Operationen oder bei chronischen Schmerzen zum Einsatz, um Kraft und Bewegungsqualität wieder aufzubauen.
Die Narbentherapie hilft, Verklebungen im Gewebe zu lösen und die Elastizität der Haut zu verbessern. Sie kann Schmerzen, Spannungsgefühle und Bewegungseinschränkungen lindern und eignet sich für frische wie auch ältere Narben. Ziel ist es, die natürliche Beweglichkeit des Gewebes wiederherzustellen und das Körpergefühl positiv zu beeinflussen.
Neurodivergenz beschreibt unterschiedliche Arten der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung, z. B. bei ADHS, Autismus oder Hochsensibilität. Die Therapie unterstützt dabei, eigene Stärken zu erkennen, Reize besser zu regulieren und individuelle Strategien für einen sicheren und selbstbestimmten Alltag zu entwickeln.
Im Alltagstraining werden praktische Fähigkeiten für den täglichen Alltag gezielt geübt. Dazu gehören Aktivitäten wie Anziehen, Kochen oder Haushaltsaufgaben – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Handlungssicherheit zu stärken.
Das Mobilitätstraining verbessert Beweglichkeit, Gleichgewicht und Sicherheit im Alltag. Durch gezielte Übungen werden Gehen, Stehen und Transfers trainiert – für mehr Selbstständigkeit und ein sicheres Gefühl in alltäglichen Situationen.
Gezielte Förderung unterstützt Kinder und Jugendliche bei Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwierigkeiten. Mit strukturierten Übungen und individuellen Strategien werden Grundlagen gestärkt und Lernprozesse erleichtert.
Die Beratung hilft, besondere Wahrnehmungen und Denkweisen besser zu verstehen und einzuordnen. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Reize zu regulieren, Stärken zu nutzen und den Alltag ausgeglichen zu gestalten.
Das Pneumatron arbeitet mit sanften pulsierenden Schröpfimpulsen, die die Durchblutung fördern und das Gewebe lockern. Es unterstützt die Entspannung, kann Schmerzen lindern und aktiviert die körpereigenen Regenerationsprozesse.
Achtsamkeitstraining hilft, den Moment bewusst wahrzunehmen und gelassener mit Stress umzugehen. Mit Übungen zu Atmung, Körperwahrnehmung und Fokus wird innere Ruhe gefördert und die Selbstregulation gestärkt.
Dieses Training stärkt die Fähigkeit, sich zu fokussieren und Aufgaben strukturiert zu bearbeiten. Durch gezielte Übungen werden Aufmerksamkeit, Ausdauer und Selbstorganisation verbessert – für mehr Sicherheit im Lernen und im Alltag.
Das Dyskalkulie-Training unterstützt Kinder dabei, grundlegende mathematische Fähigkeiten zu entwickeln und Rechenschwierigkeiten abzubauen. Mit spielerischen Übungen, anschaulichen Materialien und individuell angepassten Strategien werden Zahlenverständnis, Mengenwahrnehmung und Rechenwege gezielt gefördert – für mehr Sicherheit im Umgang mit Mathematik.
„Lernen lernen“ nach Jansen und Streit ist ein strukturiertes Training, das Kindern hilft, ihre Lernfähigkeit systematisch zu verbessern. Es basiert auf neuropsychologischen Grundlagen und fördert Konzentration, Merkfähigkeit, Wahrnehmung sowie Arbeitsorganisation. Durch spielerische Übungen und gezielte Strategien lernen Kinder, sich besser zu strukturieren, Informationen effizienter zu verarbeiten und Lernaufgaben selbstständig zu bewältigen.
Im Elterntraining erhalten Mutter und Vater praktische Unterstützung, um den Alltag mit ihrem Kind sicherer und entspannter zu gestalten. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Verhalten besser zu verstehen, Routinen aufzubauen und gezielt Förderung in den Bereichen Aufmerksamkeit, Emotionen und Selbstständigkeit zu ermöglichen.
Die Sensorische Integrationstherapie hilft Kindern und Erwachsenen, Sinnesreize besser zu verarbeiten und darauf abgestimmte Bewegungen zu entwickeln. Durch spielerische Übungen werden Gleichgewicht, Körpergefühl und Koordination gefördert – damit Alltagssituationen sicherer, entspannter und selbstständiger bewältigt werden können.
Diese Therapie trainiert Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit mit individuell angepassten Übungen. Ob klassisch oder computergestützt – die Hirnleistungstherapie stärkt kognitive Fähigkeiten und hilft dabei, Denkprozesse zu verbessern und Alltagskompetenzen zu erhalten.
Die Integrative Validation unterstützt Menschen mit Demenz, indem ihre Gefühle und Aussagen ernst genommen werden. Durch wertschätzende Kommunikation entsteht Sicherheit, Orientierung und ein Gefühl von Verständnis – was den Alltag spürbar erleichtert und emotionale Stabilität fördert.
Die ADHS-Therapie unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, Aufmerksamkeit, Struktur und Selbstorganisation gezielt zu stärken. Mit alltagsnahen Strategien für Zeitmanagement, Konzentration und klare Abläufe werden individuelle Stärken gefördert und typische Herausforderungen nachhaltig reduziert.
In der Verhaltenstherapie werden Denkmuster und Verhaltensweisen erkannt, die Stress oder Belastungen verursachen. Gemeinsam werden neue, hilfreiche Wege erarbeitet, um den Alltag leichter zu bewältigen und Lebensqualität zurückzugewinnen.
Mit individuell abgestimmten Methoden werden Belastungen wie Depressionen, Ängste oder emotionale Krisen behandelt. Ziel ist es, innere Stabilität zu stärken, handhabbare Strategien zu entwickeln und den Alltag wieder strukturierter und sicherer zu bewältigen.
Gemeinsam wird geprüft, wie die Wohnung barrierearm und sicher gestaltet werden kann. Dazu gehören z. B. Haltegriffe, rutschfeste Wege oder Möbelanpassungen – für mehr Sicherheit und selbstständiges Leben im Alltag.
Patient:innen lernen, ihre Prothese sicher und funktionell zu nutzen – im Stehen, Gehen und bei Alltagsbewegungen. Das Training verbessert Stabilität, Gleichgewicht und Selbstständigkeit.
Diese Therapie stärkt Muskulatur, Koordination und Bewegungsabläufe. Sie kommt bei orthopädischen Beschwerden, nach Operationen oder bei chronischen Schmerzen zum Einsatz, um Kraft und Bewegungsqualität wieder aufzubauen.
Der Rollstuhl wird optimal auf Körper, Alltag und Bedürfnisse eingestellt. Im Training lernen Patient:innen, sicher zu fahren, Hindernisse zu überwinden und den Rollstuhl kraftsparend zu nutzen.
Gemeinsam werden geeignete Hilfsmittel wie Orthesen, Greifhilfen oder Alltagserleichterungen ausgewählt und individuell angepasst. Ziel ist mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im täglichen Leben.
Die Handtherapie verbessert Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik nach Verletzungen, Operationen oder chronischen Beschwerden der Hand. Mit gezielten Übungen und Techniken wird die Funktion der Hand im Alltag wiederhergestellt.
In der Brügger-basierten Rückenschule werden gesunde Haltungs- und Bewegungsmuster trainiert. Ziel ist es, Fehlbelastungen zu vermeiden, die Wirbelsäule zu entlasten und Rückenschmerzen langfristig vorzubeugen.
Wärme oder Kälte wird gezielt eingesetzt, um Schmerzen zu reduzieren und den Stoffwechsel im Gewebe zu aktivieren. Die Anwendungen entspannen Muskulatur, fördern Durchblutung und unterstützen Heilungsprozesse.
Bei dieser intensiven Methode wird die gesunde Körperseite bewusst weniger genutzt, damit die betroffene Seite aktiv trainiert wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit, Kraft und Funktion der geschwächten Extremität. Besonders wirksam nach Schlaganfall oder anderen neurologischen Schädigungen.
Die Feldenkrais-Methode verbessert Bewegung durch bewusstes Wahrnehmen. In sanften, geführten Bewegungsabläufen erforscht der Körper neue Muster, die zu mehr Leichtigkeit, Flexibilität und Schmerzfreiheit führen. Diese Therapie eignet sich besonders bei chronischen Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen.
FOTT behandelt Störungen von Mundmotorik, Schlucken, Atmung und Gesichtsmuskulatur. Mit speziellen Griffen und Bewegungsanleitungen werden Muskelgruppen aktiviert, die für Essen, Trinken, Sprechen und Mimik wichtig sind. Ziel ist eine sichere, koordinierte und funktionelle Mund- und Gesichtsbewegung.
Das Training richtet sich an Menschen mit Über- oder Unterempfindlichkeiten der Haut oder Muskulatur – etwa nach Verletzungen, Operationen oder Nervenproblemen. Mit unterschiedlichen Materialien und Reizen wird die Wahrnehmung normalisiert, sodass Berührung wieder angenehmer und sicherer erlebt wird.
Diese Therapie fördert das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Bewegung und Koordination. Durch gezielte Übungen werden Sinne, Muskelsteuerung und Körpergefühl geschult. Ziel ist es, Alltagsbewegungen sicherer, kontrollierter und effizienter ausführen zu können – besonders nach neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen.
Diese Entspannungstechnik stärkt die Selbstwahrnehmung und Gelassenheit. Durch wiederholte Übungen lernen Teilnehmende, Körper und Geist bewusst zu beruhigen und innere Ausgeglichenheit zu fördern.
Durch sanfte Druckimpulse an den Füßen werden Körperfunktionen aktiviert und die Durchblutung verbessert. Eine wohltuende, ganzheitliche Methode zur Förderung von Vitalität und Wohlbefinden.
Gezielte Entspannungsübungen helfen, Stress und innere Unruhe zu reduzieren. Sie fördern Schlaf, Konzentration und seelisches Gleichgewicht – auch als wertvolle Unterstützung im höheren Alter.
In Gesprächen werden persönliche Themen, Belastungen oder Sorgen aufgegriffen. Ziel ist, emotionale Stabilität zu fördern, soziale Beziehungen zu stärken und neue Perspektiven zu gewinnen.
Funktionelle Schienen unterstützen Gelenke, korrigieren Fehlstellungen und erleichtern alltägliche Bewegungen. Sie tragen dazu bei, Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag zu erhalten.
Eine sanfte Methode, die körperliche und seelische Spannungen löst. Sie hilft, Stress abzubauen, den Körper besser zu spüren und innere Ruhe zu finden – besonders wertvoll in Phasen von Krankheit oder Abschwächung.
Durch Sinnesanregungen wie Berührung, Bewegung oder Klang werden Wahrnehmung und Orientierung unterstützt. Sie schenkt Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder Demenz neue Impulse und Lebensqualität.
Mit sanften Bewegungen, gezielter Berührung und Atemarbeit wird die Körperwahrnehmung gefördert. Kinesiologie kann Stress reduzieren, innere Ruhe schenken und das Wohlbefinden spürbar verbessern.
Diese Methode hilft, den emotionalen Kontakt zu Menschen mit Demenz zu erhalten. Durch wertschätzende Gespräche werden Gefühle ernst genommen, Sicherheit vermittelt und das Selbstwertgefühl gestärkt.
Sanfte Druckmassagen an den Füßen regen Reflexzonen an, die mit inneren Organen und Muskelgruppen verbunden sind. So werden Durchblutung und Selbstheilungskräfte aktiviert – ein ganzheitlicher Ansatz zur Schmerzlinderung.
Durch gezielte Dehn- und Drucktechniken werden muskuläre Spannungen gelöst, die häufig Ursache von Schmerzen sind. Das Ziel: Schmerzfreiheit durch aktive Beweglichkeit und bewusste Körperwahrnehmung.
Ein Spiegel täuscht dem Gehirn vor, die gesunde Seite sei die betroffene. Diese visuelle Illusion aktiviert neuronale Heilungsprozesse und hilft, Bewegungsfähigkeit und Schmerzfreiheit wiederzuerlangen.
Mithilfe eines Spiegels wird die Bewegung der gesunden Körperseite so gespiegelt, dass das Gehirn denkt, auch die betroffene Seite bewege sich. Diese Methode unterstützt die Rehabilitation nach Schlaganfällen und lindert Phantom- oder Schmerzempfindungen.
Die kognitive Bewegungstherapie schult das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Bewegung. Patienten lernen, Bewegungen bewusst und kontrolliert auszuführen – hilfreich bei orthopädischen Einschränkungen oder nach Verletzungen.
Mit gezielten Bewegungsmustern und Widerständen werden Muskeln aktiviert und Bewegungen neu trainiert. Die Therapie verbessert Koordination, Kraft und Stabilität – ideal bei Muskelschwächen oder Bewegungseinschränkungen.
Gezielte Handgriffe lösen Blockaden in Gelenken, Muskeln und Faszien. Sie verbessert Beweglichkeit, lindert Schmerzen und stellt das natürliche Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung im Körper wieder her.
Sanfte Bewegungen und Berührungen helfen, innere Blockaden zu lösen und das Wohlbefinden zu steigern. Kinesiologie unterstützt, Stress abzubauen und Kontakt zur eigenen Körperwahrnehmung zu fördern.
Diese Methode schafft emotionale Nähe zu Menschen mit Demenz. Durch einfühlsame Kommunikation werden Gefühle ernst genommen und Sicherheit vermittelt – ein wichtiger Beitrag zur seelischen Stabilität.
Eine bewährte Methode, um Körper und Geist in Balance zu bringen. Durch wiederholte Formeln („Mein Arm wird ganz schwer“) lernt man, den eigenen Körper gezielt zu entspannen und Gelassenheit aufzubauen.
Durch gezielte Atemübungen, Muskelentspannung und Achtsamkeit wird Stress abgebaut und die Regeneration gefördert. Ideal zur Begleitung bei Erschöpfung, Schlafproblemen oder innerer Unruhe.
Eine sanfte Form der Körperarbeit, die über Berührung, Atmung und Wahrnehmung Spannungen löst. Sie hilft, innere Ruhe zu finden, Stress abzubauen und das eigene Körpergefühl wieder zu spüren.
Ziel ist es, belastende Erlebnisse behutsam zu verarbeiten und das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Mit achtsamen, körperorientierten und gesprächsbasierten Methoden wird die Selbstwahrnehmung gestärkt und emotionale Stabilität gefördert.
Das Training hilft Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern und Impulse zu kontrollieren. Durch strukturierte Übungen, Motivationstechniken und alltagsnahe Strategien werden Konzentration und Selbstorganisation verbessert.
Gezielte Dehn- und Drucktechniken lösen muskuläre Spannungen und reduzieren Schmerzen, die durch Fehlhaltungen oder Schonverhalten nach neurologischen Erkrankungen entstanden sind.
Durch gezielte Massage bestimmter Zonen an den Füßen werden Reflexpunkte stimuliert, die den gesamten Körper beeinflussen. Sie regt Durchblutung, Stoffwechsel und Selbstheilungskräfte an – auch unterstützend bei neurologischen Beschwerden.
„Cognitive Orientation to daily Occupational Performance“: Eine moderne Methode, die Denken und Handeln verbindet. Patienten lernen Strategien, um Alltagsbewegungen gezielt zu verbessern – etwa Anziehen, Schreiben oder Kochen.
Diese ganzheitliche Methode arbeitet mit sanften Berührungen und Atemtechniken, um Spannungen zu lösen und das Nervensystem zu beruhigen. Sie unterstützt das körperliche und seelische Gleichgewicht nach neurologischen Erkrankungen.
Individuell angepasste Handschienen stabilisieren Gelenke, korrigieren Fehlstellungen und unterstützen die Handfunktion. Sie werden direkt in der Praxis gefertigt und an die persönlichen Bedürfnisse angepasst.
Elastische Tapes unterstützen Muskeln und Gelenke, ohne sie einzuschränken. Sie fördern Durchblutung, stabilisieren Strukturen und lindern Schmerzen – eine gute Ergänzung zur neurologischen Rehabilitation.
Diese Therapie spricht die Sinne an: Berührung, Bewegung, Klang und Wahrnehmung. Sie wird vor allem bei schwer beeinträchtigten oder bewusstseinsgestörten Menschen eingesetzt, um die Eigenwahrnehmung zu fördern und Sicherheit im Körper zu vermitteln.
PNF nutzt gezielte Bewegungsmuster und Widerstände, um Muskeln und Nerven zu aktivieren. Ziel ist eine bessere Koordination, mehr Kraft und Beweglichkeit. Besonders geeignet nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder bei Multipler Sklerose.
Bei der Affolter-Methode steht das „Führen durch Berührung“ im Mittelpunkt. Der Therapeut begleitet den Patienten bei alltäglichen Bewegungen, um das Gehirn über sensorische Reize neu zu vernetzen. So wird Orientierung im Raum und im eigenen Körper gefördert.
Die kognitive Bewegungstherapie nach Perfetti trainiert Wahrnehmung und Bewegung zugleich. Patienten lernen, Bewegungen bewusst zu steuern und ihre Körperwahrnehmung zu schärfen – ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung motorischer Kontrolle nach neurologischen Schädigungen.
Das Bobath-Konzept richtet sich an Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, MS oder Parkinson. Ziel ist es, Bewegungen wieder neu zu erlernen und vorhandene Fähigkeiten zu fördern. Durch gezielte Übungen wird das Zusammenspiel von Muskelspannung, Haltung und Bewegung verbessert.