Fragen gehören dazu.

Gerade wenn es um Therapie, Gesundheit und persönliche Themen geht, tauchen oft ganz praktische Unsicherheiten auf. In unserem FAQ-Bereich haben wir die häufigsten Fragen für Sie gesammelt – übersichtlich, verständlich und auf den Punkt gebracht.

Ob es um den ersten Termin, den Ablauf der Therapie oder organisatorische Details geht: Hier finden Sie Antworten, die Ihnen Orientierung geben und den Einstieg erleichtern. Und falls doch noch etwas offen bleibt, sind wir natürlich gerne persönlich für Sie da.

Organisation & Ablauf

Nach der telefonischen Aufnahme aller datenrelevanten Informationen werden Sie auf unsere Warteliste aufgenommen. Wir versuchen Ihnen einen zeitnahen Termin bei einem auf Ihr Krankheitsbild qualifizierten Therapeuten anbieten zu können. Bitte haben Sie solange Geduld.

Die Dauer einer Therapieeinheit richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem individuellen Behandlungsbedarf. In der Regel dauert eine Einheit 30, 45 oder 60 Minuten.

Welche Dauer für Sie vorgesehen ist, besprechen wir gerne gemeinsam zu Beginn der Therapie.

Das lässt sich nicht pauschal sagen, da jede Therapie individuell verläuft. Die Anzahl der Termine hängt von Ihrer Verordnung, Ihren persönlichen Zielen und dem Verlauf der Behandlung ab.

Wir schauen gemeinsam, was sinnvoll ist, und passen die Therapie Schritt für Schritt an Ihre Bedürfnisse an.

Sollten Sie einen Termin einmal nicht wahrnehmen können, geben Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid – idealerweise mindestens 24 Stunden vorher. So haben wir die Möglichkeit, den Termin neu zu vergeben oder gemeinsam mit Ihrer Therapeutin bzw. Ihrem Therapeuten einen passenden Ersatztermin zu finden.

Bitte beachten Sie, dass bei kurzfristigen Absagen oder nicht wahrgenommenen Terminen gegebenenfalls ein Ausfallhonorar entstehen kann.

Verordnung, Kosten & Formalien

Ja, wenn die Kosten von Ihrer Krankenkasse oder Beihilfe übernommen werden sollen, benötigen Sie eine ärztliche Verordnung.

Eine Behandlung als Selbstzahlerin oder Selbstzahler ist nach individueller Vereinbarung ebenfalls möglich.

Ergotherapie kann von verschiedenen Ärztinnen und Ärzten verordnet werden – zum Beispiel von Hausärzt:innen, Kinderärzt:innen, Neurolog:innen, Orthopäd:innen, Psychiater:innen oder Chirurg:innen.

Welche Verordnung in Ihrem Fall passend ist, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Diagnose und dem jeweiligen Behandlungsziel ab.

Wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt, werden die Kosten für Ergotherapie in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Je nach Alter und Versicherung kann eine gesetzliche Zuzahlung anfallen.

Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Kostenübernahme vom jeweiligen Tarif ab. Bitte klären Sie die Erstattung am besten vor Beginn der Therapie direkt mit Ihrer Versicherung.

Zielgruppen & Altersgruppen

Ergotherapie kann in jedem Lebensalter sinnvoll sein – vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter. Denn Entwicklung, Selbstständigkeit und Alltagsfähigkeiten können in jeder Lebensphase Unterstützung brauchen.

Gründe dafür können zum Beispiel Entwicklungsverzögerungen, chronische Erkrankungen, altersbedingte Veränderungen oder akute Ereignisse wie Verletzungen oder neurologische Erkrankungen sein. Ziel ist immer, die Handlungsfähigkeit im Alltag bestmöglich zu fördern und zu erhalten.

Ja, Ergotherapie kann auch ohne vorherigen Unfall sinnvoll sein. Sie unterstützt Erwachsene zum Beispiel bei Stress, Erschöpfung, neurologischen Erkrankungen, chronischen Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag.

Im Mittelpunkt steht dabei immer die Frage, was Sie im täglichen Leben belastet oder einschränkt – und wie wir Sie dabei unterstützen können, wieder mehr Sicherheit, Struktur und Selbstständigkeit zu gewinnen.

Ja, die Zusammenarbeit mit Angehörigen ist uns sehr wichtig – besonders bei Kindern, bei Menschen mit Demenz oder wenn es um Unterstützung im häuslichen Umfeld geht.

Wir beraten zum Beispiel zu Hilfsmitteln, möglichen Anpassungen im Wohnraum oder alltagsnahen Übungen wie Hausaufgabentraining. Bei Bedarf stimmen wir uns außerdem interdisziplinär ab – etwa mit Pflegekräften, Ärzt:innen, Lehrkräften, Erzieher:innen und weiteren Bezugspersonen.

Inhalte & Therapieansatz

Nach der Erstanamnese legen wir gemeinsam fest, welche Ziele erreicht werden sollen und welche Behandlungsmethoden dafür sinnvoll sind. Dabei greifen wir auf viele unterschiedliche therapeutische Ansätze zurück und erstellen einen Behandlungsplan, der zu Ihrer Situation passt.

In regelmäßigen Abständen überprüfen wir den Verlauf und passen die Therapie bei Bedarf an. Wichtig sind dabei auch eine verlässliche Begleitung durch eine feste Haupttherapeutin oder einen festen Haupttherapeuten sowie Ihre eigene Motivation. Häufig entwickeln wir zusätzlich gemeinsam Übungen für zuhause, damit die Therapie auch im Alltag wirksam weitergeführt werden kann.

Unsere Praxen arbeiten nach gemeinsamen Qualitätsstandards und mit ähnlichen Abläufen. Gleichzeitig haben einzelne Standorte unterschiedliche Schwerpunkte und Spezialisierungen.

Schon bei der Vergabe des Ersttermins achten wir darauf, welche Beschwerden oder Ziele vorliegen und welche Therapeutin bzw. welcher Therapeut dafür besonders passend qualifiziert ist. So können wir Ihnen die Behandlung anbieten, die bestmöglich zu Ihrer Situation passt.

Unsere Therapieangebote von A-Z

Das Training hilft Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern und Impulse zu kontrollieren. Durch strukturierte Übungen, Motivationstechniken und alltagsnahe Strategien werden Konzentration und Selbstorganisation verbessert.
Das Achtsamkeitstraining unterstützt dabei, den Moment bewusst wahrzunehmen und mit Gedanken, Gefühlen und Stress gelassener umzugehen. Durch einfache Übungen zu Atmung, Körperwahrnehmung und Aufmerksamkeit wird innere Ruhe gefördert, die Selbstregulation gestärkt und der Umgang mit Belastungen im Alltag erleichtert.
Bei der Affolter-Methode steht das „Führen durch Berührung“ im Mittelpunkt. Der Therapeut begleitet den Patienten bei alltäglichen Bewegungen, um das Gehirn über sensorische Reize neu zu vernetzen. So wird Orientierung im Raum und im eigenen Körper gefördert.
Im Alltagstraining werden praktische Fähigkeiten für den täglichen Alltag gezielt geübt. Dazu gehören Aktivitäten wie Anziehen, Kochen oder Haushaltsaufgaben – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Handlungssicherheit zu stärken.
Diese Entspannungstechnik stärkt die Selbstwahrnehmung und Gelassenheit. Durch wiederholte Übungen lernen Teilnehmende, Körper und Geist bewusst zu beruhigen und innere Ausgeglichenheit zu fördern.
Diese Therapie spricht gezielt die Sinne an – etwa durch Berührung, Bewegung und Klang – und unterstützt so Wahrnehmung, Orientierung und Eigenwahrnehmung. Sie richtet sich insbesondere an Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Demenz oder schweren Beeinträchtigungen und vermittelt Sicherheit im eigenen Körper sowie neue Impulse für mehr Lebensqualität.
Die Beratung unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, besondere Wahrnehmungen, Denkweisen und Bedürfnisse besser zu verstehen. Gemeinsam werden individuelle Strategien entwickelt, um Reizüberflutung zu reduzieren, Stärken gezielt zu nutzen und den Alltag selbstbewusst und ausgeglichen zu gestalten.
Das Bobath-Konzept richtet sich an Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, MS oder Parkinson. Ziel ist es, Bewegungen wieder neu zu erlernen und vorhandene Fähigkeiten zu fördern. Durch gezielte Übungen wird das Zusammenspiel von Muskelspannung, Haltung und Bewegung verbessert.
„Cognitive Orientation to daily Occupational Performance“: Eine moderne Methode, die Denken und Handeln verbindet. Patienten lernen Strategien, um Alltagsbewegungen gezielt zu verbessern – etwa Anziehen, Schreiben oder Kochen.
Das Dyskalkulie-Training unterstützt Kinder dabei, grundlegende mathematische Fähigkeiten zu entwickeln und Rechenschwierigkeiten abzubauen. Mit spielerischen Übungen, anschaulichen Materialien und individuell angepassten Strategien werden Zahlenverständnis, Mengenwahrnehmung und Rechenwege gezielt gefördert – für mehr Sicherheit im Umgang mit Mathematik.
Im Elterntraining erhalten Mutter und Vater praktische Unterstützung, um den Alltag mit ihrem Kind sicherer und entspannter zu gestalten. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Verhalten besser zu verstehen, Routinen aufzubauen und gezielt Förderung in den Bereichen Aufmerksamkeit, Emotionen und Selbstständigkeit zu ermöglichen.
Gezielte Entspannungsübungen wie Atemtechniken, Muskelentspannung und Achtsamkeit helfen, Stress und innere Unruhe abzubauen. Sie fördern Regeneration, Schlaf, Konzentration und seelisches Gleichgewicht und eignen sich auch als wertvolle Unterstützung bei Erschöpfung oder im höheren Alter.
FOTT behandelt Störungen von Mundmotorik, Schlucken, Atmung und Gesichtsmuskulatur. Mit speziellen Griffen und Bewegungsanleitungen werden Muskelgruppen aktiviert, die für Essen, Trinken, Sprechen und Mimik wichtig sind. Ziel ist eine sichere, koordinierte und funktionelle Mund- und Gesichtsbewegung.
Durch gezielte, sanfte Druck- und Massageimpulse an den Füßen werden Reflexzonen stimuliert, die den gesamten Körper beeinflussen. Dies fördert Durchblutung, Stoffwechsel und Selbstheilungskräfte, kann Schmerzen lindern und wirkt sich positiv auf Vitalität und Wohlbefinden aus – auch unterstützend bei neurologischen Beschwerden.
In einer vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre werden persönliche Themen, Belastungen, Denkmuster und Beziehungen aufgegriffen. Ziel ist es, emotionale Stabilität zu fördern, neue Perspektiven zu entwickeln, soziale Beziehungen zu stärken und Wege zu Veränderung und Selbstfürsorge zu finden.
In Gruppentherapien werden therapeutische Inhalte gemeinsam mit anderen Teilnehmenden erarbeitet. Der Austausch in der Gruppe fördert Motivation, soziale Kompetenzen und gegenseitige Unterstützung. Je nach Schwerpunkt stehen Bewegung, Wahrnehmung, Entspannung oder Alltagsstrategien im Mittelpunkt.
Die Handtherapie verbessert Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik nach Verletzungen, Operationen oder chronischen Beschwerden der Hand. Mit gezielten Übungen und Techniken wird die Funktion der Hand im Alltag wiederhergestellt.
Gemeinsam werden geeignete Hilfsmittel wie Orthesen, Greifhilfen oder Alltagserleichterungen ausgewählt und individuell angepasst. Ziel ist mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im täglichen Leben.
Diese Therapie trainiert Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit mit individuell angepassten Übungen. Ob klassisch oder computergestützt – die Hirnleistungstherapie stärkt kognitive Fähigkeiten und hilft dabei, Denkprozesse zu verbessern und Alltagskompetenzen zu erhalten.
Die Integrative Validation unterstützt Menschen mit Demenz, indem ihre Gefühle und Aussagen ernst genommen werden. Durch einfühlsame, wertschätzende Kommunikation entsteht emotionale Nähe, Sicherheit und Orientierung. Dies stärkt das Selbstwertgefühl, fördert seelische Stabilität und erleichtert den Alltag spürbar.
Durch sanfte Bewegungen, gezielte Berührungen und Atemarbeit wird die Körperwahrnehmung gestärkt. Kinesiologie hilft, Stress abzubauen, innere Blockaden zu lösen und das allgemeine Wohlbefinden spürbar zu verbessern.
Elastische Tapes unterstützen Muskeln und Gelenke, ohne sie einzuschränken. Sie fördern Durchblutung, stabilisieren Strukturen und lindern Schmerzen – eine gute Ergänzung zur neurologischen Rehabilitation.

Dieses Training stärkt die Fähigkeit, sich zu fokussieren und Aufgaben strukturiert zu bearbeiten. Durch gezielte Übungen werden Aufmerksamkeit, Ausdauer und Selbstorganisation verbessert – für mehr Sicherheit im Lernen und im Alltag.

Diese sanfte, ganzheitliche Form der Körperarbeit nutzt Berührung, Atmung und Wahrnehmung, um körperliche und seelische Spannungen zu lösen und das Nervensystem zu beruhigen. Sie hilft, Stress abzubauen, innere Ruhe zu finden und das Körpergefühl zu stärken – besonders unterstützend in Phasen von Krankheit, Abschwächung oder nach neurologischen Erkrankungen.

Gezielte Förderung unterstützt Kinder und Jugendliche bei Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwierigkeiten. Mit strukturierten Übungen und individuellen Strategien werden Grundlagen gestärkt und Lernprozesse erleichtert.

„Lernen lernen“ nach Jansen und Streit ist ein strukturiertes Training, das Kindern hilft, ihre Lernfähigkeit systematisch zu verbessern. Es basiert auf neuropsychologischen Grundlagen und fördert Konzentration, Merkfähigkeit, Wahrnehmung sowie Arbeitsorganisation. Durch spielerische Übungen und gezielte Strategien lernen Kinder, sich besser zu strukturieren, Informationen effizienter zu verarbeiten und Lernaufgaben selbstständig zu bewältigen.
Gezielte Handgriffe lösen Blockaden in Gelenken, Muskeln und Faszien. Sie verbessert Beweglichkeit, lindert Schmerzen und stellt das natürliche Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung im Körper wieder her.
Gezielte Handgriffe lösen Blockaden in Gelenken, Muskeln und Faszien. Sie verbessert Beweglichkeit, lindert Schmerzen und stellt das natürliche Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung im Körper wieder her.

Diese Therapie stärkt Muskulatur, Koordination und Bewegungsabläufe. Sie kommt bei orthopädischen Beschwerden, nach Operationen oder bei chronischen Schmerzen zum Einsatz, um Kraft und Bewegungsqualität wieder aufzubauen.

NAP (Neuroorthopädische aktivitätsabhängige Plastizität) ist ein neuro-orthopädisches Behandlungskonzept, das neurologische und orthopädische Therapieansätze miteinander verbindet. Durch gezielte therapeutische Impulse und aktive, alltagsnahe Bewegungen werden das Nervensystem und die Bewegungssteuerung angeregt. Ziel ist es, gestörte Bewegungsmuster zu verbessern, Bewegungsabläufe neu zu organisieren und Funktionen im Alltag bestmöglich wieder anzubahnen – zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder nach Schädel-Hirn-Traumata.

Die Narbentherapie hilft, Verklebungen im Gewebe zu lösen und die Elastizität der Haut zu verbessern. Sie kann Schmerzen, Spannungsgefühle und Bewegungseinschränkungen lindern und eignet sich für frische wie auch ältere Narben. Ziel ist es, die natürliche Beweglichkeit des Gewebes wiederherzustellen und das Körpergefühl positiv zu beeinflussen.

Das Mobilitätstraining verbessert Beweglichkeit, Gleichgewicht und Sicherheit im Alltag. Durch gezielte Übungen werden Gehen, Stehen und Transfers trainiert – für mehr Selbstständigkeit und ein sicheres Gefühl in alltäglichen Situationen.
Die kognitive Bewegungstherapie schult das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Bewegung. Durch bewusstes, kontrolliertes Ausführen von Bewegungen wird die Körperwahrnehmung geschärft und die motorische Kontrolle verbessert. Sie eignet sich sowohl bei orthopädischen Einschränkungen und nach Verletzungen als auch zur Unterstützung der Rehabilitation nach neurologischen Schädigungen.
Die pneumatische Pulsationsmassage mit dem Pneumatron 200 arbeitet mit sanften Unterdruckimpulsen, die auf Haut und Bindegewebe wirken. Sie fördert die Durchblutung, löst Verklebungen und kann Spannungen sowie Schmerzen lindern. Die Behandlung wird häufig bei Narben, Ödemen und muskulären Beschwerden eingesetzt.
Die PNF-Therapie arbeitet mit gezielten Bewegungsmustern und Widerständen, um Muskeln und Nerven zu aktivieren. Sie verbessert Koordination, Kraft, Stabilität und Beweglichkeit und eignet sich besonders bei Muskelschwächen und Bewegungseinschränkungen sowie in der Rehabilitation, etwa nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder bei Multipler Sklerose.
Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist eine Entspannungstechnik, bei der Muskelgruppen bewusst angespannt und anschließend wieder gelöst werden. Sie fördert Körperwahrnehmung, baut Stress und innere Anspannung ab und kann bei Schmerzen, Angstzuständen und Schlafproblemen unterstützen. Entwickelt wurde die Methode vom amerikanischen Arzt Edmund Jacobson und gilt als leicht erlernbar und alltagstauglich.
Patient:innen lernen, ihre Prothese sicher und funktionell zu nutzen – im Stehen, Gehen und bei Alltagsbewegungen. Das Training verbessert Stabilität, Gleichgewicht und Selbstständigkeit.
Der Rollstuhl wird optimal auf Körper, Alltag und Bedürfnisse eingestellt. Im Training lernen Patient:innen, sicher zu fahren, Hindernisse zu überwinden und den Rollstuhl kraftsparend zu nutzen.
In der Brügger-basierten Rückenschule werden gesunde Haltungs- und Bewegungsmuster trainiert. Ziel ist es, Fehlbelastungen zu vermeiden, die Wirbelsäule zu entlasten und Rückenschmerzen langfristig vorzubeugen.
Durch gezielte Dehn- und Drucktechniken werden muskuläre Spannungen gelöst und Schmerzen reduziert, die häufig durch Fehlhaltungen, Schonverhalten oder neurologische Erkrankungen entstehen. Ziel ist es, aktive Beweglichkeit zu fördern und die bewusste Körperwahrnehmung zu verbessern.
Das Training richtet sich an Menschen mit Über- oder Unterempfindlichkeiten der Haut oder Muskulatur – etwa nach Verletzungen, Operationen oder Nervenproblemen. Mit unterschiedlichen Materialien und Reizen wird die Wahrnehmung normalisiert, sodass Berührung wieder angenehmer und sicherer erlebt wird.
Diese Therapie fördert das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Bewegung und Koordination. Durch gezielte Übungen werden Sinne, Muskelsteuerung und Körpergefühl geschult. Ziel ist es, Alltagsbewegungen sicherer, kontrollierter und effizienter ausführen zu können – besonders nach neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen.
Die Sensorische Integrationstherapie hilft Kindern und Erwachsenen, Sinnesreize besser zu verarbeiten und darauf abgestimmte Bewegungen zu entwickeln. Durch spielerische Übungen werden Gleichgewicht, Körpergefühl und Koordination gefördert – damit Alltagssituationen sicherer, entspannter und selbstständiger bewältigt werden können.
Mit individuell abgestimmten Methoden werden Belastungen wie Depressionen, Ängste oder emotionale Krisen behandelt. Ziel ist es, innere Stabilität zu stärken, handhabbare Strategien zu entwickeln und den Alltag wieder strukturierter und sicherer zu bewältigen.
Mithilfe eines Spiegels wird die Bewegung der gesunden Körperseite so dargestellt, dass das Gehirn sie der betroffenen Seite zuordnet. Diese visuelle Illusion aktiviert neuronale Heilungsprozesse, unterstützt die Rehabilitation – etwa nach einem Schlaganfall – und kann helfen, Bewegungsfähigkeit zu verbessern sowie Schmerz- oder Phantomempfindungen zu lindern.
Anhaltende Erschöpfung, innere Leere und der Verlust der Leistungsfähigkeit sind typische Zeichen eines Burnouts. In der ergotherapeutischen Begleitung lernen Betroffene, ihre persönlichen Stressauslöser zu erkennen, Ressourcen zu aktivieren und den Alltag neu zu strukturieren. Ziel ist es, Schritt für Schritt wieder in Balance zu kommen – und langfristig gesünder mit Belastungen umzugehen.
Die Sturzprophylaxe zielt darauf ab, das Risiko von Stürzen im Alltag zu reduzieren. Durch gezielte Übungen werden Gleichgewicht, Kraft und Koordination verbessert. Zusätzlich werden Alltagssituationen analysiert und sichere Bewegungsstrategien vermittelt – für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im täglichen Leben.
Die Feldenkrais-Methode verbessert Bewegung durch bewusstes Wahrnehmen. In sanften, geführten Bewegungsabläufen erforscht der Körper neue Muster, die zu mehr Leichtigkeit, Flexibilität und Schmerzfreiheit führen. Diese Therapie eignet sich besonders bei chronischen Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen.
Wärme oder Kälte wird gezielt eingesetzt, um Schmerzen zu reduzieren und den Stoffwechsel im Gewebe zu aktivieren. Die Anwendungen entspannen Muskulatur, fördern Durchblutung und unterstützen Heilungsprozesse.
Ziel ist es, belastende Erlebnisse behutsam zu verarbeiten und das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Mit achtsamen, körperorientierten und gesprächsbasierten Methoden wird die Selbstwahrnehmung gestärkt und emotionale Stabilität gefördert.
In der Verhaltenstherapie werden Denkmuster und Verhaltensweisen erkannt, die Stress oder Belastungen verursachen. Gemeinsam werden neue, hilfreiche Wege erarbeitet, um den Alltag leichter zu bewältigen und Lebensqualität zurückzugewinnen.
Gemeinsam wird geprüft, wie die Wohnung barrierearm und sicher gestaltet werden kann. Dazu gehören z. B. Haltegriffe, rutschfeste Wege oder Möbelanpassungen – für mehr Sicherheit und selbstständiges Leben im Alltag.

Stressmanagement bei Burnout

Anhaltende Erschöpfung, innere Leere und der Verlust der Leistungsfähigkeit sind typische Zeichen eines Burnouts. In der ergotherapeutischen Begleitung lernen Betroffene, ihre persönlichen Stressauslöser zu erkennen, Ressourcen zu aktivieren und den Alltag neu zu strukturieren. Ziel ist es, Schritt für Schritt wieder in Balance zu kommen – und langfristig gesünder mit Belastungen umzugehen.

NAP (Neuroorthopädische aktivitätsabhängige Plastizität)

NAP (Neuroorthopädische aktivitätsabhängige Plastizität) ist ein neuro-orthopädisches Behandlungskonzept, das neurologische und orthopädische Therapieansätze miteinander verbindet. Durch gezielte therapeutische Impulse und aktive, alltagsnahe Bewegungen werden das Nervensystem und die Bewegungssteuerung angeregt. Ziel ist es, gestörte Bewegungsmuster zu verbessern, Bewegungsabläufe neu zu organisieren und Funktionen im Alltag bestmöglich wieder anzubahnen – zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder nach Schädel-Hirn-Traumata.

Neurodivergenz

Neurodivergenz beschreibt unterschiedliche Arten der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung, z. B. bei ADHS, Autismus oder Hochsensibilität. Die Therapie unterstützt dabei, eigene Stärken zu erkennen, Reize besser zu regulieren und individuelle Strategien für einen sicheren und selbstbestimmten Alltag zu entwickeln.

Alltagstraining

Im Alltagstraining werden praktische Fähigkeiten für den täglichen Alltag gezielt geübt. Dazu gehören Aktivitäten wie Anziehen, Kochen oder Haushaltsaufgaben – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Handlungssicherheit zu stärken.

Mobilitätstraining

Das Mobilitätstraining verbessert Beweglichkeit, Gleichgewicht und Sicherheit im Alltag. Durch gezielte Übungen werden Gehen, Stehen und Transfers trainiert – für mehr Selbstständigkeit und ein sicheres Gefühl in alltäglichen Situationen.

Legasthenie & Dyskalkulie

Gezielte Förderung unterstützt Kinder und Jugendliche bei Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwierigkeiten. Mit strukturierten Übungen und individuellen Strategien werden Grundlagen gestärkt und Lernprozesse erleichtert.

Beratung bei Hochsensibilität & Hochbegabung

Die Beratung hilft, besondere Wahrnehmungen und Denkweisen besser zu verstehen und einzuordnen. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Reize zu regulieren, Stärken zu nutzen und den Alltag ausgeglichen zu gestalten.

Pneumatron

Das Pneumatron arbeitet mit sanften pulsierenden Schröpfimpulsen, die die Durchblutung fördern und das Gewebe lockern. Es unterstützt die Entspannung, kann Schmerzen lindern und aktiviert die körpereigenen Regenerationsprozesse.

Achtsamkeitstraining

Achtsamkeitstraining hilft, den Moment bewusst wahrzunehmen und gelassener mit Stress umzugehen. Mit Übungen zu Atmung, Körperwahrnehmung und Fokus wird innere Ruhe gefördert und die Selbstregulation gestärkt.

Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining

Dieses Training stärkt die Fähigkeit, sich zu fokussieren und Aufgaben strukturiert zu bearbeiten. Durch gezielte Übungen werden Aufmerksamkeit, Ausdauer und Selbstorganisation verbessert – für mehr Sicherheit im Lernen und im Alltag.

Bewerbung zum Ergotherapeuten (m/w/d) Unbefristet | Vollzeit oder Teilzeit | ab sofort

* Pflichtfeld
Du hast Deine Bewerbungsunterlagen schon parat? Dann kannst Du uns diese gerne gleich hier hochladen. (maximale Dateigröße 10MB / mehere Dateien sind möglich)

Dyskalkulie-Training

Das Dyskalkulie-Training unterstützt Kinder dabei, grundlegende mathematische Fähigkeiten zu entwickeln und Rechenschwierigkeiten abzubauen. Mit spielerischen Übungen, anschaulichen Materialien und individuell angepassten Strategien werden Zahlenverständnis, Mengenwahrnehmung und Rechenwege gezielt gefördert – für mehr Sicherheit im Umgang mit Mathematik.

Lernen lernen nach Jansen und Streit

„Lernen lernen“ nach Jansen und Streit ist ein strukturiertes Training, das Kindern hilft, ihre Lernfähigkeit systematisch zu verbessern. Es basiert auf neuropsychologischen Grundlagen und fördert Konzentration, Merkfähigkeit, Wahrnehmung sowie Arbeitsorganisation. Durch spielerische Übungen und gezielte Strategien lernen Kinder, sich besser zu strukturieren, Informationen effizienter zu verarbeiten und Lernaufgaben selbstständig zu bewältigen.

Elterntraining

Im Elterntraining erhalten Mutter und Vater praktische Unterstützung, um den Alltag mit ihrem Kind sicherer und entspannter zu gestalten. Gemeinsam werden Strategien entwickelt, um Verhalten besser zu verstehen, Routinen aufzubauen und gezielt Förderung in den Bereichen Aufmerksamkeit, Emotionen und Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Sensorische Integrationstherapie

Die Sensorische Integrationstherapie hilft Kindern und Erwachsenen, Sinnesreize besser zu verarbeiten und darauf abgestimmte Bewegungen zu entwickeln. Durch spielerische Übungen werden Gleichgewicht, Körpergefühl und Koordination gefördert – damit Alltagssituationen sicherer, entspannter und selbstständiger bewältigt werden können.

Hirnleistungstherapie – auch computergestützt

Diese Therapie trainiert Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit mit individuell angepassten Übungen. Ob klassisch oder computergestützt – die Hirnleistungstherapie stärkt kognitive Fähigkeiten und hilft dabei, Denkprozesse zu verbessern und Alltagskompetenzen zu erhalten.

Integrative Validation bei Demenz

Die Integrative Validation unterstützt Menschen mit Demenz, indem ihre Gefühle und Aussagen ernst genommen werden. Durch wertschätzende Kommunikation entsteht Sicherheit, Orientierung und ein Gefühl von Verständnis – was den Alltag spürbar erleichtert und emotionale Stabilität fördert.

ADHS-Therapie für Kinder und Erwachsene

Die ADHS-Therapie unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, Aufmerksamkeit, Struktur und Selbstorganisation gezielt zu stärken. Mit alltagsnahen Strategien für Zeitmanagement, Konzentration und klare Abläufe werden individuelle Stärken gefördert und typische Herausforderungen nachhaltig reduziert.

Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie werden Denkmuster und Verhaltensweisen erkannt, die Stress oder Belastungen verursachen. Gemeinsam werden neue, hilfreiche Wege erarbeitet, um den Alltag leichter zu bewältigen und Lebensqualität zurückzugewinnen.

Spezielle Behandlungsverfahren bei psychischen Erkrankungen

Mit individuell abgestimmten Methoden werden Belastungen wie Depressionen, Ängste oder emotionale Krisen behandelt. Ziel ist es, innere Stabilität zu stärken, handhabbare Strategien zu entwickeln und den Alltag wieder strukturierter und sicherer zu bewältigen.

Wohnraumanpassung & -beratung

Gemeinsam wird geprüft, wie die Wohnung barrierearm und sicher gestaltet werden kann. Dazu gehören z. B. Haltegriffe, rutschfeste Wege oder Möbelanpassungen – für mehr Sicherheit und selbstständiges Leben im Alltag.

Prothesentraining

Patient:innen lernen, ihre Prothese sicher und funktionell zu nutzen – im Stehen, Gehen und bei Alltagsbewegungen. Das Training verbessert Stabilität, Gleichgewicht und Selbstständigkeit.

Motorisch-funktionelle Behandlung

Diese Therapie stärkt Muskulatur, Koordination und Bewegungsabläufe. Sie kommt bei orthopädischen Beschwerden, nach Operationen oder bei chronischen Schmerzen zum Einsatz, um Kraft und Bewegungsqualität wieder aufzubauen.

Rollstuhlanpassung & -training

Der Rollstuhl wird optimal auf Körper, Alltag und Bedürfnisse eingestellt. Im Training lernen Patient:innen, sicher zu fahren, Hindernisse zu überwinden und den Rollstuhl kraftsparend zu nutzen.

Hilfsmittelversorgung

Gemeinsam werden geeignete Hilfsmittel wie Orthesen, Greifhilfen oder Alltagserleichterungen ausgewählt und individuell angepasst. Ziel ist mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im täglichen Leben.

Handtherapie

Die Handtherapie verbessert Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik nach Verletzungen, Operationen oder chronischen Beschwerden der Hand. Mit gezielten Übungen und Techniken wird die Funktion der Hand im Alltag wiederhergestellt.

Rückenschule nach Brügger

In der Brügger-basierten Rückenschule werden gesunde Haltungs- und Bewegungsmuster trainiert. Ziel ist es, Fehlbelastungen zu vermeiden, die Wirbelsäule zu entlasten und Rückenschmerzen langfristig vorzubeugen.

Thermische Anwendungen

Wärme oder Kälte wird gezielt eingesetzt, um Schmerzen zu reduzieren und den Stoffwechsel im Gewebe zu aktivieren. Die Anwendungen entspannen Muskulatur, fördern Durchblutung und unterstützen Heilungsprozesse.

Forced-Use-Therapie („Taubsches Training“)

Bei dieser intensiven Methode wird die gesunde Körperseite bewusst weniger genutzt, damit die betroffene Seite aktiv trainiert wird. Dadurch verbessert sich die Beweglichkeit, Kraft und Funktion der geschwächten Extremität. Besonders wirksam nach Schlaganfall oder anderen neurologischen Schädigungen.

Therapie nach Feldenkrais

Die Feldenkrais-Methode verbessert Bewegung durch bewusstes Wahrnehmen. In sanften, geführten Bewegungsabläufen erforscht der Körper neue Muster, die zu mehr Leichtigkeit, Flexibilität und Schmerzfreiheit führen. Diese Therapie eignet sich besonders bei chronischen Schmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen.

FOTT – Facio-Orale Trakt Therapie

FOTT behandelt Störungen von Mundmotorik, Schlucken, Atmung und Gesichtsmuskulatur. Mit speziellen Griffen und Bewegungsanleitungen werden Muskelgruppen aktiviert, die für Essen, Trinken, Sprechen und Mimik wichtig sind. Ziel ist eine sichere, koordinierte und funktionelle Mund- und Gesichtsbewegung.

Sensi- und Desensibilisationstraining

Das Training richtet sich an Menschen mit Über- oder Unterempfindlichkeiten der Haut oder Muskulatur – etwa nach Verletzungen, Operationen oder Nervenproblemen. Mit unterschiedlichen Materialien und Reizen wird die Wahrnehmung normalisiert, sodass Berührung wieder angenehmer und sicherer erlebt wird.

Sensomotorisch-perzeptive Therapie

Diese Therapie fördert das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Bewegung und Koordination. Durch gezielte Übungen werden Sinne, Muskelsteuerung und Körpergefühl geschult. Ziel ist es, Alltagsbewegungen sicherer, kontrollierter und effizienter ausführen zu können – besonders nach neurologischen oder orthopädischen Erkrankungen.

Autogenes Training

Diese Entspannungstechnik stärkt die Selbstwahrnehmung und Gelassenheit. Durch wiederholte Übungen lernen Teilnehmende, Körper und Geist bewusst zu beruhigen und innere Ausgeglichenheit zu fördern.

Fußreflexzonentherapie

Durch sanfte Druckimpulse an den Füßen werden Körperfunktionen aktiviert und die Durchblutung verbessert. Eine wohltuende, ganzheitliche Methode zur Förderung von Vitalität und Wohlbefinden.

Entspannungstherapien

Gezielte Entspannungsübungen helfen, Stress und innere Unruhe zu reduzieren. Sie fördern Schlaf, Konzentration und seelisches Gleichgewicht – auch als wertvolle Unterstützung im höheren Alter.

Gesprächs- / systemische Therapie

In Gesprächen werden persönliche Themen, Belastungen oder Sorgen aufgegriffen. Ziel ist, emotionale Stabilität zu fördern, soziale Beziehungen zu stärken und neue Perspektiven zu gewinnen.

Schienenbau & -versorgung

Funktionelle Schienen unterstützen Gelenke, korrigieren Fehlstellungen und erleichtern alltägliche Bewegungen. Sie tragen dazu bei, Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag zu erhalten.

Körpertherapie (Biorelease) nach Boyesen

Eine sanfte Methode, die körperliche und seelische Spannungen löst. Sie hilft, Stress abzubauen, den Körper besser zu spüren und innere Ruhe zu finden – besonders wertvoll in Phasen von Krankheit oder Abschwächung.

Basale Stimulation nach Fröhlich

Durch Sinnesanregungen wie Berührung, Bewegung oder Klang werden Wahrnehmung und Orientierung unterstützt. Sie schenkt Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder Demenz neue Impulse und Lebensqualität.

Kinesiologie bei Demenz und schwerstbetroffenen Menschen

Mit sanften Bewegungen, gezielter Berührung und Atemarbeit wird die Körperwahrnehmung gefördert. Kinesiologie kann Stress reduzieren, innere Ruhe schenken und das Wohlbefinden spürbar verbessern.

Integrative Validation bei Demenz

Diese Methode hilft, den emotionalen Kontakt zu Menschen mit Demenz zu erhalten. Durch wertschätzende Gespräche werden Gefühle ernst genommen, Sicherheit vermittelt und das Selbstwertgefühl gestärkt.

Fußreflexzonentherapie

Sanfte Druckmassagen an den Füßen regen Reflexzonen an, die mit inneren Organen und Muskelgruppen verbunden sind. So werden Durchblutung und Selbstheilungskräfte aktiviert – ein ganzheitlicher Ansatz zur Schmerzlinderung.

Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Durch gezielte Dehn- und Drucktechniken werden muskuläre Spannungen gelöst, die häufig Ursache von Schmerzen sind. Das Ziel: Schmerzfreiheit durch aktive Beweglichkeit und bewusste Körperwahrnehmung.

Spiegeltherapie

Ein Spiegel täuscht dem Gehirn vor, die gesunde Seite sei die betroffene. Diese visuelle Illusion aktiviert neuronale Heilungsprozesse und hilft, Bewegungsfähigkeit und Schmerzfreiheit wiederzuerlangen.

Spiegeltherapie

Mithilfe eines Spiegels wird die Bewegung der gesunden Körperseite so gespiegelt, dass das Gehirn denkt, auch die betroffene Seite bewege sich. Diese Methode unterstützt die Rehabilitation nach Schlaganfällen und lindert Phantom- oder Schmerzempfindungen.

Perfetti-Therapie

Die kognitive Bewegungstherapie schult das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Bewegung. Patienten lernen, Bewegungen bewusst und kontrolliert auszuführen – hilfreich bei orthopädischen Einschränkungen oder nach Verletzungen.

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation)

Mit gezielten Bewegungsmustern und Widerständen werden Muskeln aktiviert und Bewegungen neu trainiert. Die Therapie verbessert Koordination, Kraft und Stabilität – ideal bei Muskelschwächen oder Bewegungseinschränkungen.

Manuelle Therapie

Gezielte Handgriffe lösen Blockaden in Gelenken, Muskeln und Faszien. Sie verbessert Beweglichkeit, lindert Schmerzen und stellt das natürliche Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung im Körper wieder her.

Kinesiologie bei Demenz und schwerstbetroffenen Menschen

Sanfte Bewegungen und Berührungen helfen, innere Blockaden zu lösen und das Wohlbefinden zu steigern. Kinesiologie unterstützt, Stress abzubauen und Kontakt zur eigenen Körperwahrnehmung zu fördern.

Integrative Validation bei Demenz

Diese Methode schafft emotionale Nähe zu Menschen mit Demenz. Durch einfühlsame Kommunikation werden Gefühle ernst genommen und Sicherheit vermittelt – ein wichtiger Beitrag zur seelischen Stabilität.

Autogenes Training

Eine bewährte Methode, um Körper und Geist in Balance zu bringen. Durch wiederholte Formeln („Mein Arm wird ganz schwer“) lernt man, den eigenen Körper gezielt zu entspannen und Gelassenheit aufzubauen.

Entspannungstherapien

Durch gezielte Atemübungen, Muskelentspannung und Achtsamkeit wird Stress abgebaut und die Regeneration gefördert. Ideal zur Begleitung bei Erschöpfung, Schlafproblemen oder innerer Unruhe.

Körpertherapie (Biorelease) nach Boyesen

Eine sanfte Form der Körperarbeit, die über Berührung, Atmung und Wahrnehmung Spannungen löst. Sie hilft, innere Ruhe zu finden, Stress abzubauen und das eigene Körpergefühl wieder zu spüren.

Traumatherapie

Ziel ist es, belastende Erlebnisse behutsam zu verarbeiten und das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Mit achtsamen, körperorientierten und gesprächsbasierten Methoden wird die Selbstwahrnehmung gestärkt und emotionale Stabilität gefördert.

ADHS-Training

Das Training hilft Kindern und Erwachsenen, ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern und Impulse zu kontrollieren. Durch strukturierte Übungen, Motivationstechniken und alltagsnahe Strategien werden Konzentration und Selbstorganisation verbessert.

Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Gezielte Dehn- und Drucktechniken lösen muskuläre Spannungen und reduzieren Schmerzen, die durch Fehlhaltungen oder Schonverhalten nach neurologischen Erkrankungen entstanden sind.

Fußreflexzonentherapie

Durch gezielte Massage bestimmter Zonen an den Füßen werden Reflexpunkte stimuliert, die den gesamten Körper beeinflussen. Sie regt Durchblutung, Stoffwechsel und Selbstheilungskräfte an – auch unterstützend bei neurologischen Beschwerden.

CO-OP (Koordinationstraining)

„Cognitive Orientation to daily Occupational Performance“: Eine moderne Methode, die Denken und Handeln verbindet. Patienten lernen Strategien, um Alltagsbewegungen gezielt zu verbessern – etwa Anziehen, Schreiben oder Kochen.

Körpertherapie (Biorelease) nach Boyesen

Diese ganzheitliche Methode arbeitet mit sanften Berührungen und Atemtechniken, um Spannungen zu lösen und das Nervensystem zu beruhigen. Sie unterstützt das körperliche und seelische Gleichgewicht nach neurologischen Erkrankungen.

Schienenbau & -versorgung

Individuell angepasste Handschienen stabilisieren Gelenke, korrigieren Fehlstellungen und unterstützen die Handfunktion. Sie werden direkt in der Praxis gefertigt und an die persönlichen Bedürfnisse angepasst.

Kinesiotaping

Elastische Tapes unterstützen Muskeln und Gelenke, ohne sie einzuschränken. Sie fördern Durchblutung, stabilisieren Strukturen und lindern Schmerzen – eine gute Ergänzung zur neurologischen Rehabilitation.

Basale Stimulation nach Fröhlich

Diese Therapie spricht die Sinne an: Berührung, Bewegung, Klang und Wahrnehmung. Sie wird vor allem bei schwer beeinträchtigten oder bewusstseinsgestörten Menschen eingesetzt, um die Eigenwahrnehmung zu fördern und Sicherheit im Körper zu vermitteln.

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Facilitation)

PNF nutzt gezielte Bewegungsmuster und Widerstände, um Muskeln und Nerven zu aktivieren. Ziel ist eine bessere Koordination, mehr Kraft und Beweglichkeit. Besonders geeignet nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder bei Multipler Sklerose.

Affolter-Methode

Bei der Affolter-Methode steht das „Führen durch Berührung“ im Mittelpunkt. Der Therapeut begleitet den Patienten bei alltäglichen Bewegungen, um das Gehirn über sensorische Reize neu zu vernetzen. So wird Orientierung im Raum und im eigenen Körper gefördert.

Perfetti-Therapie

Die kognitive Bewegungstherapie nach Perfetti trainiert Wahrnehmung und Bewegung zugleich. Patienten lernen, Bewegungen bewusst zu steuern und ihre Körperwahrnehmung zu schärfen – ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung motorischer Kontrolle nach neurologischen Schädigungen.

Bobath-Therapie

Das Bobath-Konzept richtet sich an Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, MS oder Parkinson. Ziel ist es, Bewegungen wieder neu zu erlernen und vorhandene Fähigkeiten zu fördern. Durch gezielte Übungen wird das Zusammenspiel von Muskelspannung, Haltung und Bewegung verbessert.